Paysafecard Casino ohne OASIS: Anbieter, Limits und Gebühren
Paysafecard in Casinos ohne OASIS nutzen: Verglichene Anbieter, Limits, Gebühren und Auszahlbarkeit. Alle Fakten zu Einzahlung und Lizenz auf einen Blick.
Aktualisiert 22. Oktober 2026 · Geprüft von Leo K. Weber · Redaktion Casino ohne OASIS · Casinos ohne OASIS ↑
So funktioniert Paysafecard im Online-Casino
Paysafecard ist eine Prepaid-Zahlungsmethode, die sich in Casinos ohne OASIS nutzen lässt, sofern der jeweilige Anbieter sie unterstützt. Statt Konto- oder Kreditkartendaten zu übermitteln, laden Sie mit einem 16-stelligen PIN-Code Guthaben auf Ihr Spielerkonto. Die Codes bekommen Sie an autorisierten Verkaufsstellen gegen Zahlung des Nennwerts, online im autorisierten Webshop oder, mit einem PaysafeCard-Konto, als frei wählbaren Betrag zwischen 5 und 150 Euro. An der Kasse des Casinos wählen Sie Paysafecard, geben den gewünschten Einzahlungsbetrag ein und lösen die Zahlung mit Ihrem PIN aus. Ohne Registrierung gilt pro Zahlung ein Limit von 50 Euro. Für höhere Beträge lassen sich mehrere PINs kombinieren. Der maximale Zahlungsbetrag ergibt sich aus den Vorgaben, die PaysafeCard auf seiner Gebühren-und-Limits-Seite veröffentlicht.
Die Auszahlung ist ein Punkt, bei dem Paysafecard anders funktioniert als E-Wallets oder Banküberweisungen. Auszahlungen von einem Webshop sind nur auf ein PaysafeCard-Konto möglich. Voraussetzung ist, dass Sie bei PaysafeCard registriert sind und die Einzahlung mit der Prepaid-Methode vorgenommen haben. Das Guthaben landet dann auf Ihrem PaysafeCard-Konto, von wo aus Sie es weiterverwenden können. PaysafeCard selbst erhebt für diese Auszahlung von einem Webshop auf das eigene Konto keine Gebühr. Ein jährliches Payout-Limit von 30.000 Euro ist dabei zu beachten. Nicht jeder Händler unterstützt diesen Weg; ob ein Casino Gewinne an PaysafeCard auszahlt, steht in seinen Zahlungsbedingungen. Wichtig ist zudem: Eine mit Paysafecard getätigte Zahlung an einen Webshop lässt sich nicht stornieren. Sollte eine Rückerstattung nötig sein, müssen Sie das direkt mit dem Casino klären.
Casinos ohne OASIS mit Paysafecard
| Casino | Paysafecard | Mindesteinzahlung | Test | |
|---|---|---|---|---|
| Bruce Bet | Paysafecard | keine Angabe | Bruce Bet Test | Zum Casino |
| Cashed (Lizenz widerrufen) | PaysafeCard | keine Angabe | Cashed Test | Zum Casino |
| Cookie Casino | Paysafecard | 20 € | Cookie Casino Test | Zum Casino |
| N1 Casino | Paysafecard | 20 € | N1 Casino Test | Zum Casino |
| Posido | PaysafeCard | keine Angabe | Posido Test | Zum Casino |
| Rolling Slots | Paysafecard | keine Angabe | Rolling Slots Test | Zum Casino |
| RollXO | Paysafecard | 20 € | RollXO Test | Zum Casino |
| SlotHunter | Paysafecard | 20 € | SlotHunter Test | Zum Casino |
| Vulkan Vegas | Paysafecard | 10 € | Vulkan Vegas Test | Zum Casino |
Hinweis (Stand 22.10.2026): Für Cashed führt das Register der Curaçao Gaming Authority die Lizenz OGL/2023/103/0067 als widerrufen (Revoked); der Eintrag bestätigt keine aktuelle Berechtigung zum Betrieb.
Unser Vergleich filtert die Anbieter, die eine Einzahlung mit Paysafecard angeben und ohne Anbindung an das deutsche OASIS-System arbeiten. Neun Casinos erfüllen beide Voraussetzungen: Bruce Bet, Cashed, Cookie Casino, N1 Casino, Posido, Rolling Slots, RollXO, SlotHunter und Vulkan Vegas. Cookie Casino, N1 Casino, RollXO und SlotHunter setzen eine Mindesteinzahlung von 20 Euro voraus. Vulkan Vegas erlaubt bereits Einzahlungen ab 10 Euro. Cashed und Posido akzeptieren Paysafecard zwar prinzipiell, allerdings erreichen Sie deren Angebote aus Deutschland nicht ohne Weiteres: Bei Cashed fehlt die Länderauswahl Deutschland auf der Zahlungsseite, bei Posido ist Deutschland in der Länderliste nicht enthalten. RollXO wiederum blendet beim Aufruf mit deutscher IP einen Hinweis ein, der die Bestätigung verlangt, nicht aus Deutschland zu spielen.
Die lizenzrechtliche Basis ist bei allen genannten Häusern eine ausländische Erlaubnis. Bruce Bet, Cashed, Rolling Slots, RollXO und Vulkan Vegas berufen sich auf eine Curaçao-Lizenz der Curaçao Gaming Authority. Bruce Bet trägt die Lizenznummer OGL/2024/1056/0702, Cashed OGL/2023/103/0067 (laut Register widerrufen), Rolling Slots OGL/2024/589/0556, RollXO OGL/2024/161/0191 und Vulkan Vegas OGL/2024/822/0338. Posido nennt eine Erlaubnis aus Anjouan unter der Nummer ALSI-202411077-FI2. Cookie Casino, N1 Casino und SlotHunter verfügen über eine MGA-Lizenz der Malta Gaming Authority mit der Nummer MGA/B2C/394/2017. Diese ausländischen Erlaubnisse bedeuten zugleich, dass die Anbieter nicht der deutschen GGL-Aufsicht unterliegen. Regelungen wie das anbieterübergreifende Einzahlungslimit von 1.000 Euro im Monat, die Wartefrist von fünf Minuten beim Anbieterwechsel oder der Abgleich mit der Sperrdatei OASIS gelten hier nicht. Spieler aus Deutschland sollten zudem die Sondergebühren im Blick haben: Cookie Casino, N1 Casino und SlotHunter erheben für deutsche Wohnsitze eine Abgabe von 5,3 Prozent auf Echtgeldeinsätze. Bei N1 Casino sind Live-Spiele davon ausgenommen. Die Tabelle zeigt Mindesteinzahlung und Testbericht je Casino; Auszahlungsdauer und Gebühren stehen im nächsten Abschnitt.
Limits, Gebühren und Dauer
Die Zahlen zu Limits und Gebühren rund um Paysafecard sind öffentlich dokumentiert und hängen davon ab, ob Sie die Methode mit oder ohne Konto nutzen. Die kleinste Prepaid-PIN gibt es in Deutschland für 10 Euro, die größte für 100 Euro. Online können Sie mit einem PaysafeCard-Konto einen Code mit einem frei wählbaren Betrag zwischen 5 und 150 Euro erwerben. Ohne Registrierung liegt die Grenze bei 50 Euro pro Zahlung. Für einen höheren Einzahlungsbetrag lassen sich mehrere PINs zu einer Transaktion bündeln. PaysafeCard legt die maximale Höhe der kombinierten Zahlung auf der eigenen Website unter Gebühren und Limits fest. Mit Registrierung nennt das Unternehmen einen maximalen Betrag von bis zu 1.500 Euro pro Transaktion. Die casinoeigene Einzahlungsuntergrenze kann davon abweichen; in unserem Vergleich liegen die Minimalbeträge zwischen 10 und 20 Euro. Wie hoch eine einzelne Einzahlung maximal ausfallen darf, bestimmt zudem das jeweilige Casino.
Bei den Gebühren müssen Sie zwischen dem Produkt selbst und der Nutzung im Casino trennen. Für eine gekaufte PaysafeCard-PIN fällt nach den ersten 30 Tagen eine monatliche Bereitstellungsgebühr von 4 Euro an, die vom Restguthaben abgezogen wird. Das PaysafeCard-Konto kostet ab dem 13. Monat eine monatliche Inaktivitätsgebühr von 2 Euro, sofern innerhalb von zwölf Monaten keine Transaktion stattfand. Auszahlungen von einem Webshop zurück auf das PaysafeCard-Konto sind laut PaysafeCard für Nutzer kostenlos. Anders sieht es beim Rücktausch von Restguthaben aus: Hier behält PaysafeCard 5 Prozent des Betrags ein, höchstens 5 Euro, und überweist den Rest auf ein deutsches Bankkonto – eine Barauszahlung ist nicht vorgesehen. Zahlen Sie in einer anderen Währung als Euro, erhebt PaysafeCard einen Umrechnungsaufschlag von 3 Prozent des Transaktionsvolumens. Die Auszahlungsdauer hängt allein vom Casino ab. In unserem Vergleich nennt Vulkan Vegas eine Bearbeitungszeit von 48 Stunden, Cookie Casino 72 Stunden, RollXO und SlotHunter 120 Stunden. Die Dauer bei Bruce Bet, Cashed, N1 Casino, Posido und Rolling Slots ist auf den offiziellen Seiten nicht angegeben.
Vor- und Nachteile von Paysafecard
Mit Paysafecard zahlen Sie, ohne das eigene Bankkonto oder eine Kreditkarte mit dem Casino zu verknüpfen. Das ist der zentrale Vorteil für alle, die ihre Finanzdaten von der Casino-Plattform fernhalten wollen. Die Codes erhalten Sie an physischen Verkaufsstellen gegen Barzahlung, was eine zusätzliche Anonymitätsschicht schafft – nirgendwo erscheint ein Zahlungseintrag mit Casino-Bezug auf dem Kontoauszug. Da es sich um Prepaid-Guthaben handelt, ist der Einzahlungsbetrag zudem von vornherein auf den Wert der PIN beschränkt. Wer dazu neigt, spontan das Einzahlungslimit zu überschreiten, setzt sich mit einem gekauften Code eine natürliche Obergrenze. In Casinos ohne OASIS, die kein anbieterübergreifendes Limit vorschreiben, kann das eine willkommene Ausgabenbremse sein. Auch die Verfügbarkeit spricht für die Methode: In unserem Vergleich akzeptieren neun Casinos ohne OASIS Paysafecard, darunter lizenzierte Häuser mit Curaçao- oder MGA-Erlaubnis.
Die Nachteile liegen vor allem in der eingeschränkten Auszahlbarkeit und den Produktgebühren. Gewinne lassen sich nur dann auf ein PaysafeCard-Konto zurückbuchen, wenn das Casino diese Richtung aktiv unterstützt. Selbst wenn dies der Fall ist, landet das Geld zunächst auf einem Prepaid-Konto und nicht auf dem Bankkonto. Der Rücktausch von Restguthaben auf ein Bankkonto kostet 5 Prozent Gebühr, maximal 5 Euro, und nach den ersten 30 Tagen zehrt die Bereitstellungsgebühr von 4 Euro im Monat ungenutztes Guthaben auf. Ohne Registrierung ist zudem bei 50 Euro pro Zahlung Schluss; Highroller, die größere Summen auf einmal einzahlen möchten, brauchen zwingend ein PaysafeCard-Konto oder müssen mehrere PINs kombinieren. Ein rein technischer, aber praktischer Punkt: Eine getätigte Zahlung lässt sich nicht stornieren. Die Hürde, Rückerstattungen bei Casino und Payment-Anbieter getrennt zu klären, ist im Vergleich zu Chargeback-fähigen Methoden höher.
Alternativen zu Paysafecard
Nicht jedes Casino ohne OASIS führt Paysafecard in seiner Kassenliste – und nicht jeder Spieler möchte sich mit Bereitstellungsgebühren oder Auszahlungshürden auseinandersetzen. Eine naheliegende Alternative sind Kryptowährungen, die viele der verglichenen Anbieter parallel anbieten. Bitcoin, Ethereum oder Litecoin erlauben Ein- und Auszahlungen ohne zentrale Gebührenstruktur eines Payment-Dienstleisters, setzen jedoch eine eigene Wallet und die Bereitschaft zu Kursschwankungen voraus. E-Wallets wie Skrill oder Neteller halten die Bankdaten ebenfalls vom Casino fern; bei längerer Inaktivität erheben aber auch sie eigene Gebühren. Wer beim Check-out nicht auf einen PIN angewiesen sein möchte, kann zu klassischen Kredit- und Debitkarten greifen; Visa und Mastercard sind in vielen Casinos ohne OASIS akzeptiert, erzeugen jedoch einen Karteneintrag auf dem Kontoauszug, den nicht jeder Spieler wünscht.
Für den direkten Bankkontakt bleibt je nach Casino die klassische Banküberweisung. All diese Alternativen teilen eine Gemeinsamkeit mit Paysafecard: Sie sagen nichts über das deutsche Spielersperrsystem OASIS aus. Ob Sie mit Krypto, E-Wallet oder Karte einzahlen – die Anbindung an OASIS hängt ausschließlich von der Lizenz des Casinos ab. Welche Methode in welchem Casino ohne OASIS verfügbar ist, zeigt unser Vergleich der Zahlungsmethoden.
Häufige Fragen zu Paysafecard
Kann ich in Casinos ohne OASIS mit Paysafecard einzahlen?
Ja, sofern das Casino Paysafecard als Zahlungsmethode akzeptiert. In unserem Vergleich sind das aktuell Bruce Bet, Cashed, Cookie Casino, N1 Casino, Posido, Rolling Slots, RollXO, SlotHunter und Vulkan Vegas. Die Einzahlung funktioniert mit dem 16-stelligen PIN-Code. Ohne Registrierung bei PaysafeCard liegt das Limit pro Zahlung bei 50 Euro; mit Registrierung sind bis zu 1.500 Euro pro Transaktion möglich. Das Casino kann eigene Mindest- oder Höchstbeträge festlegen.
Kann ich Gewinne aus einem Casino ohne OASIS auf Paysafecard auszahlen lassen?
Das hängt vom Casino ab. PaysafeCard selbst ermöglicht Auszahlungen von einem Webshop auf das PaysafeCard-Konto, erhebt dafür keine Gebühr und setzt ein jährliches Limit von 30.000 Euro. Ob ein einzelnes Casino diese Richtung unterstützt, steht in dessen Zahlungsbedingungen. Die Auszahlung auf ein Bankkonto ist über den Rücktausch von Guthaben möglich, kostet dann jedoch 5 Prozent des Betrags, maximal 5 Euro.
Welche Lizenz haben die Casinos ohne OASIS, die Paysafecard akzeptieren?
Die hier verglichenen Anbieter besitzen ausländische Erlaubnisse. Bruce Bet, Rolling Slots, RollXO und Vulkan Vegas sind in Curaçao lizenziert, bei der Curaçao Gaming Authority; die Curaçao-Lizenz von Cashed ist laut Register widerrufen. Posido verfügt über eine Lizenz aus Anjouan. Cookie Casino, N1 Casino und SlotHunter halten eine MGA-Lizenz der Malta Gaming Authority mit der Nummer MGA/B2C/394/2017. Eine deutsche GGL-Erlaubnis liegt bei keinem der Casinos vor; sie sind nicht an OASIS oder LUGAS angebunden.
Wie sicher ist die Zahlung mit Paysafecard im Casino ohne OASIS?
PaysafeCard wird von der Paysafe Prepaid Services Limited mit Sitz in Dublin herausgegeben, die als E-Geld-Institut der irischen Zentralbank untersteht. Die Zahlung selbst ist vorab bezahlt und gibt keine sensiblen Bankdaten preis. Der fehlende deutsche Regulierungsrahmen bedeutet jedoch, dass Mechanismen wie das anbieterübergreifende Einzahlungslimit, die Fünf-Minuten-Sperre beim Anbieterwechsel oder der Panikknopf mit 24-Stunden-Sperre nicht greifen. Hilfe bei glücksspielbezogenen Problemen bietet das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) unter der kostenlosen Rufnummer 0800 1 37 27 00 oder auf check-dein-spiel.de.